Nov 28

Nominierungen 2015

Es geht wieder los!

Wir suchen den größten Hohlphrasendrescher und Dampfplauderer, in Kürze: den größten Populisten des Jahres 2015, der es würdig ist, den Goldenen Föhn zu empfangen.
Nominierungen ab sofort (bis zum 9. Januar 2016) unter “Nominierungen 2015“.

Feb 16

2014 / Platz 1: Bundespräsident Joachim Gauck

Mit seiner “Westerplatten-Rede” hat Bundespräsident Joachim Gauck das Rennen um den Goldenen Föhn 2014 für sich entschieden. Mit einem beeindruckenden Quantum an heißer Luft – mit dem Zweck, den Hitlerismus als bloßen Betriebsunfall der deutschen Geschichte erscheinen zu lassen – konnte sich Gauck eindrücklich als fähigster Populist des Jahres 2014 unter Beweis stellen. Tusch!

Feb 16

2014 / Platz 2: Bernd Lucke (AfD)

Einen Senkrechtstart mit Platz zwei legte Bernd Lucke (AfD) vor für seine Äußerung “Das Problem sind
eher Randgruppen wie Sinti und Roma, die leider in großer Zahl kommen und nicht gut integrationsfähig
sind”. Mit diesem Zitat zeigte er, daß Flüchtlinge für einen wahren Populisten nur dann willkommen sind, wenn sie nicht wirklich auf der Flucht sind.

Feb 16

2014 / Platz 3: Andreas Scheuer (CSU)

Für den dritten Platz erkannte die Jury auf Andreas Scheuer (CSU). Der hatte im September
gefordert, dass “Lampedusa kein Vorort von Kiefersfelden werden (darf)”.

Feb 16

2014 / Plätze 4 bis 10

Platz 4 für Beatrix von Storch (AfD) für ihren Kommentar “Die Katze ist nun aus dem Sack. Die
Genderei verliert ihre Maske” und ihre Ablehnung von Schule und Kindergarten als den Ort, der ohne
Eltern wie derer von Storch auskommt.

Platz 5 für Claus Weselsky (GdL) und seine entgleiste bzw. obenrum behinderte Äußerung “Wenn sich
zwei Kranke miteinander ins Bett legen und ein Kind zeugen, da kommt von Beginn an was Behindertes
raus”.

Platz 6 für Wolf Biermann als Hauptdarsteller der Bundestags-Doku “Drachenblut” über einen Staat, der
seit 25 Jahren nicht tot zu bekommen ist sowie seine Anbiederei an die Mächtigen der BRD.

Platz 7 für Günther Oettinger (CDU) für seine messerscharf die Realität verblendenden „Nacktfotos von
Promis“ sowie für seine Sorge um die Gewinnmargen von Internetprovidern („wir müssen die Profitabilität
solcher Investitionen erhöhen, indem wir etwa den Anbieterwechsel für eine gewisse Zeit untersagen“).

Platz 8 für Udo Ulfkotte für sein peinliches Gesamtwerk und das nicht weniger schlecht recherchierte
Buch “Gekaufte Journalisten”.

Platz 9 für Joachim Herrmann (CSU) für seine gegen Flüchtlinge vom Balkan gerichtete Einlassung
“Wir müssen Platz haben für die, die wirklich verfolgt sind”.

Platz 10 für Heiko Maas (SPD) und seinen Vorschlag, Maklerprovisionen vom Vermieter tragen zu
lassen, bei der Vermietung von Maas-Immobilien aber von den Mietern.

Feb 16

2014 / Sonderpreise

Helmut Kohl (CDU) für sein “Ich habe nie aufgehört, an Europa zu glauben”, während seiner
Buchpräsentation im Beisein des die Laudatio vortragenden Jean-Claude Juncker (CDU Großherzogtum
Luxemburg).

Die Grünen/Bündnis 90 für ihr Plakat »Still looking for Freedom« mit dem feixenden D. Hasselhoff und
schemenhafter Quadriga im Hintergrund.

Die CDU Thüringen für ihr Babysommersonnenplakat “Nicht rot werden” wider die rote Gefahr.
Peter Altmaier (CDU) für seine gewichtige Einsicht, die „soziale Markwirtschaft“ (BRD) hätte den
Kapitalismus “gezähmt und überwunden”.

David Cameron (CDU UK) für seine Schottland-Rede, in der er vor dem Untergang des Abendlandes,
respektive dem Zerfall des britischen Pfunds warnt für den Fall einer Abspaltung Schottlands von
Großbritannien.

Die Junge Union Berlin (CDU) für ihre Unerschrockenheit, sich auf dem Platz eines geräumten
Flüchtlings-Camps zu positionieren mit einem Plakat der Aufschrift “Danke Frank“ (Henkel).

Anne Wizoreks (ca. 32) für ihre Bemühungen um eine gute Amazon-Bewertung ihres Feminismus-Buchs
via Aussage „Feminismus? Fuck, yeah!“

Berthold Kohler (FAZ) für seine nimmermüden Versuche, W. Putin (Rußland) als wahlweise
wiedererwachten Stalin oder Hitler erscheinen zu lassen.

Nov 19

Ansturm der Medienvertreter hat begonnen

Mitveranstalter und Jurymitglied Mirko Bode im Interview:

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Nov 18

Vielen Dank für eure Einsendungen!

Die Nominierungsphase ist vorbei und die Jury des Goldenen Föhns wird sich nun beraten, um die eingereichten Zitate auf ihre inhaltliche Unhaltbarkeit hin zu überprüfen. Besten Dank für eure Mithilfe auf der Suche nach der dumm-dreistesten Hohlphrase 2014!
Die Gewinner werden im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Delphinarium am 5.Dezember ausgezeichnet.

Okt 01

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Sep 16

2012 / Platz 1: Markus Söder

Der Gewinner des Goldenen Föhns 2012 ist Markus Söder für seinen innen- wie außenpolitischen Beitrag

Was die Griechen leisten müssen, können auch Bremen und Berlin schaffen.

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